Reinigen mit Geheimmitteln

Aus BMW-Bike-Forum
Wechseln zu: Navigation, Suche

Endlich - Dein Moped ist wieder strahlend sauber! Aber Du siehst aus, als ob man Dich durch ein Altölfass gezogen hätte. Oder es ist genau umgekehrt. Wie auch immer - hier sind ein paar Tipps, damit Du wieder menschlicher aussiehst und Dein Moped zum Schmuckstück wird. Aufkleber, Etiketten und alte D-Schilder lassen sich gut mit einem Heißluftfön oder speziellen Aufkleber-Lösungsmitteln aus der Sprühdose entfernen. Auch Kontaktspray (z.B. von Nigrin) löst die Kleber auf und man kann sie leicht abziehen.



Aufkleber

Etiketten und alte Aufkleber lassen sich gut mit einem Heißluftfön oder speziellen Aufkleber-Lösungsmitteln aus der Sprühdose entfernen. Auch Kontaktspray (z.B. von Nigrin) löst die Kleber auf und man kann sie leicht abziehen.


Aluminiumfelgen säubern

An den mit Bremsstaub, Kettenfett und Insekten verschmutzten Felgen scheitern oft auch die besten Motorradreiniger. Spezielle Felgenreiniger sind zu teuer. Ein wirklich günstiges Wundermittel findet sich im Baumarkt. Der "Knauf Küchen-Entfetter" ist ein fettlösender Reiniger für Dunstabzugshauben und stark verfettete Möbel. Ähnlich wirkungsvoll ist auch ein normaler Backofenreiniger aus der Sprühdose. Beide Mittel lässt man lange genug einwirken und kann sie dann mit Wasser abspülen. Vor der Anwendung sollte man aber an einer Stelle ausprobieren, ob es zu Verfärbungen kommt. Wenn es sich nicht um fettigen Schmutz handelt, wirkt auch ganz normaler Kalk- oder Fliesenreiniger Wunder. Da der jedoch ätzend ist, sollte man beim Auftragen Gummihandschuhe tragen. Ebenfalls sehr gut wirkt eine normale Autowachspolitur oder das bewährte WD 40. Sie ist auch die beste Pflege für Hochglanz-Felgen.


Alu-Druckgussteile wie neu ...

Kleine Druckgussteile aus Aluminium, z.B. Vergasergehäuse, lassen sich entweder mit Ultraschallgeräten (sehr teuer!) oder Hausmitteln reinigen. In jeder Apotheke gibt es Zitronensäure in Pulverform zu kaufen. In einem säurefesten Gefäß füllt man genügend warmes Wasser ein, so dass die Teile ganz bedeckt werden können. Pro Liter Flüssigkeit fügt man nun 2 - 3 Esslöffel Säurepulver hinzu und legt die vom groben Schmutz gereinigten Teile hinein. Die Einwirkdauer beträgt etwa 20 - 30 Minuten. Sie kann verkürzt werden, indem man die Teile mit einer alten Zahnbürste zusätzlich bearbeitet. Sind die Teile wieder sauber, spült man sie mit Seifenwasser ab und trocknet sie gründlich. Eine weitere Möglichkeit ist handelsübliche Essigessenz, in die man die Teile über Nacht einlegt.

Vor einer Säurebehandlung sollte man aber an einem unkritischen Teil probieren, ob es sich nicht verfärbt. Manche Legierungen werden durch die Säure dunkel. Außerdem muss man bei Vergasern alle Teile (z.B. Dichtungen, Düsen usw.) unbedingt entfernen. Kommt man mit einem Ultraschallgerät oder einer Säurekur nicht so recht weiter, helfen nur noch mechanische Mittel. Empfehlenswert ist ein hochtouriges Schleifgerät (z.B. Dremel), mit dem man auch in kleinste Ecken kommt. Wer das nicht hat, kann es auch mit einer starken flexiblen Elektroleitung mit Kupferseele versuchen. Entfernt man ein Stück der Isolierung, hat man eine wirkungsvolle Mini-Drahtbürste, die sich durch Abschneiden sogar "schärfen" lässt.


Aluminiumteile polieren

Bei stark angelaufene Alu-Teilen versagt auch das beste Chromputzmittel. Hier muss brutaler vorgegangen werde. Gekrümmte Teile mit Schraubenlöchern lassen sich mit wasserfestem Schleifpapier aber nur sehr mühsam wieder auf Hochglanz bringen. Leichter geht es mit feiner oder mittlerer Stahlwolle, die mit Chrompolitur getränkt wurde. Auch ein feuchter Lappen, auf den einfacher Vogelsand gestreut wurde, hat prima Poliereigenschaften.

Ein weiterer Tipp kommt von Nobert: Bevor man ans Polieren von Alu geht, hilft waschen mit 70-80 °C (z.B. mit einem Hochdruckreiniger). Dann hast Du mattes Alu und musst nur noch die groben Stellen mit feinem Schmirgel betun, ehe Du fein polieren kannst. Für die Handpolitur (aufwändig, lange aber schön) hat sich das alte DDR-Mittel "Elsterglanz" (www.ahrenshof.de) sehr bewährt, was wieder auf dem Markt ist. Die Tube kostet nur etwa EUR 2,50. Das Geheimnis ist dort eine feine Körnung à la Zahnpasta, aber mit für Zähne nicht so zuträglichem Ammoniumhydroxit. Vorteil: Schützt hinterher und man muss nicht waschen. Nachteil: für die maschinelle Politur eher nicht geeignet, da es schmiert.


Auspuffrohre und - töpfe

an denen die Reste von Stiefeln und Abdeckplanen festgebacken sind, werden mit einem Abbeizer für Lacke und Farben aus dem Baumarkt von allen Rückständen befreit.


Automatische Reinigung

Hier noch ein Profi-Tipp von Thomas, der früher alte VW restauriert hat: Eine alte Geschirrspülmaschine in der Werkstatt reinigt mühelos alles, was reinpasst und Hitze verträgt. Kleinteile hängt man in einem Fliegengitter hinein, große Teile muss man eventuell mehrmals spülen, um an alle Ecken zu kommen. Wenn man gar ganz alte Blinker reinlegt, bei denen das Glas nicht durchgefärbt ist, erhält man sehr billige Weißglasblinker. Alte Dichtungsreste schafft die Maschine aber nicht, die backen nur noch fester an. Die sollten also vorher entfernt werden.


Brennräume

und Ventile lassen sich wunderbar mit Backofenspray reinigen. Einfach die ausgebauten Teile einsprühen, über Nacht einwirken lassen und dann einfach abwischen. Sind noch Reste vorhanden, kann man die Prozedur wiederholen. der Vorteil dieser Methode ist, dass kein material abgetragen wird.


Bremsen

mit Druckluft zu reinigen, ist super-out, denn der eventuell asbesthaltige Bremsstaub setzt sich überall hin und wird früher oder später eingeatmet.

Besser eignet sich ein schäumender Glasreiniger. Damit werden die Teile satt eingesprüht, der Staub wird gebunden und man kann den Schmutz einfach mit einem Lappen wegwischen. Zur Not muss man mit einer Zahnbürste nachhelfen. Zum entgültigen Entfetten benötigt man nur ganz geringe Mengen des giftigen Bremsenreinigers.


Chromteile

Das Reinigen von Chromteilen kann man leicht und preiswert auch mit trockenem Mehl und einem Bauwolltuch bewerkstelligen. Na, und umweltfreundlich ist das Ganze auch noch. Stark angerostete Chromteile lassen sich mit Stahlwolle behandeln, aber das kann böse Kratzer geben. Eine wirkungsvolle Alternative ist eine Reinigungspaste für Keramikisolatoren an Transformatoren oder Hochspannungsmasten. Sie wird von der Firma Säkaphen GmbH, Bottroper Str. 275, 45964 Gladbeck hergestellt und wird mit jedem Gammel fertig.


Fliegenreste

lassen sich mit Natron (Soda) gut und preiswert entfernen. Einfach auf einen feuchten Schwamm geben und vorsichtig abwischen. Auch abgestandene Cola soll wirken. Teile einsprühen, Papiertuch darauf legen und kurz einwirken lassen. In jedem Fall nicht vergessen, gut mit einem weichen Schwamm nachzuspülen!


Enge Stellen

in Vergasern, Schlössern oder Instrumenten erreicht man beim Säubern mit den berühmten Zahnbürsten oder noch besser mit Pfeifenreinigern, die sich auch mit einer Reinigungsflüssigkeit tränken lassen. Die konischen Reiniger sind übrigens am wirkungsvollsten und man erhält sie für kleines Geld in jedem guten Tabakgeschäft.

Tipp von Matthias: Etwas edler und effektiver geht es mit mit einer Zahnarztsonde, wenn man an so ein Ding herankommt. So erreicht man prima verwinkelte Bohrungen im Vergaser und sicherlich auch woanders, wo sich hartnäckiger Dreck festgesetzt hat, der selbst mit einem Ultraschallbad nicht herausgeht. Besonders kritisch ist die nadelkopfgroße Bohrung im Ansaugkanal, wo sich manchmal die abgebrochenen Spitzen des Nadelventils (für das Standgas zuständig) hineinsetzen.


Gummiteile

werden in der Waschmaschine wieder sauber! Bei 40 - 60° und in eine Socke gesteckt, überstehen sie die Prozedur. Norbert hat noch einigen besonderen Tipp: Für Gummiteile, die man hohen Temperaturen aussetzt (Waschmaschine, Kraftfahrzeuge etc.) gibt es ein Mittel aus einer völlig artfremden Branche. Der führende Hersteller von Reinigern für die IT-Industrie nimmt als Grundstoff Orangenterpen (das was in der Schale einer Apfelsine ist). Damit bekommst Du z.B. auch Kugelschreiber von der Haut weg. Vorteil: geht leicht, ist nicht giftig, da Naturprodukt. Nachteil: so einfach nicht erhältlich. Die NBS Warenhandelsgesellschaft, Resselgasse 1, A-2201 Gerasdorf bei Wien (www.nbs-austria.at) stellt unter Art.Nr. 1668 einen Gummiwalzenreiniger her. Das Gummiteil darin nur über Nacht einlegen, nicht waschen und abtropfen lassen. Es steht hinterher einem neuen in punkto Elastizität in nichts nach. Das geht sogar bei exotischen alten Simmerringen und Dichtungen, die natürlich nicht eingerissen sein dürfen. Einen Versuch ist es auch wert, Gummi mit Hausmitteln wieder etwas elastischer und geschmeidiger zu machen: Man legt sie einfach längere Zeit in Weichspüler ein. Weiße Gummiteile sind besonders schmutzanfällig und werden mit handelsüblicher Handwaschpaste wieder fast wie neu. Nach jeder Reinigung sollten man Gummi mit einem säurefreiem Mittel pflegen (Glycerin, Vaseline bzw. Hahn- und Dichtungsfett), damit sie geschmeidig bleiben.


Fliegenreste

lassen sich mit Natron (Soda) gut und preiswert entfernen. Einfach auf einen feuchten Schwamm geben und vorsichtig abwischen. Gut nachspülen nicht vergessen!


Gummi- und Kunsstoffteile

werden in der Waschmaschine wieder super-sauber! Bei 60° und in eine Socke gesteckt, überstehen sie die Prozedur. Vorher eventuell anhaftende Dichtmassen entfernen, damit nicht das Flusensieb verstopft. Danach sollte man sie mit Pflegemitteln (Gummi auch mit Olivenöl!) behandeln, damit sie geschmeidig bleiben.

Auch hierfür hat Norbert noch einige schöne Tipps: Für Gummiteile, die man hohen Temperaturen aussetzt (Waschmaschine etc.) gibt es ein Mittel aus einer völlig artfremden Branche. Der führende Hersteller von Reinigern für die IT-Industrie nimmt als Grundstoff Orangenterpen (das was in der Schale einer Apfelsine ist). Damit bekommst Du z.B. auch Kugelschreiber von der Haut weg. Vorteil: geht leicht, ist nicht giftig, da Naturprodukt. Nachteil: so einfach nicht erhältlich.

Die NBS Warenhandelsgesellschaft, Resselgasse 1, A-2201 Gerasdorf bei Wien (www.nbs-austria.at) stellt unter Art.Nr. 1668 einen Gummiwalzenreiniger her. Das Gummiteil darin nur über Nacht einlegen, nicht waschen und abtropfen lassen. Es steht hinterher einem neuen in punkto Elastizität in nichts nach. Das geht sogar bei exotischen alten Simmerringen und Dichtungen, die natürlich nicht eingerissen sein dürfen.


Hände waschen

Eine gute Handwaschpaste kann jeder kaufen. Wer die Euros nicht ausgeben möchte, kann es billiger haben. Man nehme einen Esslöffel einfachen Quarzsand und mische ihn mit billigen Spülmittel. Fertig ist eine hochwirksame preiswerte Handwaschpaste.

Angeblich geht das Ganze auch mit einer Mischung aus Haushaltszucker + Babyöl oder aus Kaffeesatz + Spülmittel, die etwas hautschonender sind.

Ein weiterer Schrauber berichtet von der tollen Wirkung von Babytüchern, die einfach jeden Dreck schaffen. Der Phantasie sind kaum Grenzen gesetzt.


Kleinteile blitzblank kochen

Teile, wie Beschläge oder Schalter lassen sich - sofern sie hitzebeständig sind - in einem Bad aus Wasser und Fleckensalz wunderbar sauber kochen. Anschließend werden sie abgespült und entsprechend dem Material weiterbehandelt. Kleine Kunststoffteile werden in einem Kalt-Bad aus Gebissreiniger (z.B. Kukident) oder Geschirrspülmittel wieder picobello sauber (10 - 24 Stunden einwirken lassen).


Kupfer bekommt Glanz

mit einem uralten Hausmittel, das mir ein Besucher genannt hat. Man nehme Salz und vermische es mit Essig zu einer Paste. Damit die Kupferoberflächen kräftig abreiben und danach gut mit Wasser abspülen. Das Ergebnis überzeugt und kostet fast nichts.

Noch ein Tipp von Norbert: Das ganze funktioniert noch besser (auch bei Alu und Messing, Silber und Gold, wenn man ein paar Spritzer Zitronensäure reintut. Ich kaufe dafür die verdünnte "Plastezitrone" aus dem Aldi, Lidl etc. Der Vorteil ist, man muss nicht mit Säuren pur hantieren. Nachteil: es dauert länger.

Motorblock reinigen

Natürlich kennt jeder die Methode mit dem Kaltreiniger, aber habt Ihr es schon einmal mit Backofen-Spray versucht? Es ist preiswert, haftet gut und greift die meisten Lackierungen nicht an. Wenn gar nichts mehr hilft, kann es die letzte Rettung sein.


Ölflecke

auf Beton- oder Steinböden lassen sich mit Geschirrspülmittel entfernen. Einfach auf die Flecken geben, 15 Minuten einwirken lassen und mit heißem Wasser und einem Schrubber entfernen. Teure Fleckentferner aus dem KFZ-Handel kann man sich so oft sparen.


Oxidierte Batterie-Polklemmen aus Blei

also die Klemmstücke oder -schuhe an den Batteriekabeln, lassen sich am besten mit Natron reinigen, das in der Drogerie erhältlich ist. Man löst 2-3 Esslöffel davon in lauwarmem Wasser auf und taucht die Klemmen ein. Ist keine Reaktion mehr zu erkennen, werden die Klemmen aus der Flüssigkeit gezogen, mit klarem Wasser abgespült und wieder gut mit Polfett gefettet.


Rohrreinigung

Beim Überholen von Stossdämpfern oder Vorderrad-Tauchrohren stößt man manchmal auf stark verharzte Ölreste. Diese lassen sich mit einer Gewehrreinigungskette, an die Stahlwolle oder benzingetränkte Gewehrreinigungsdochte befestigt werden, gut reinigen. Mehrfaches Durchziehen macht die Rohre innen wieder blitzblank.

Auch Auspuffrohre kann man innen reinigen. Ein altes Stahlseil wird an einem Ende aufspleißt und kräftig durch das Rohr hin- und hergeschoben. Ablagerungen im Auspuffrohr haben keine Chance und der Galvaniseur nimmt solch ein sauberes Rohr garantiert zum Verchromen an.


Sitzbankbezüge

und andere Kunstlederoberflächen werden mit einem Tipp von Mike auf Vordermann gebracht. Einfach mit Scheuerpulver (z.B. "ATA" oder andere Scheuermilch) und einer relativ weichen Handbürste schrubben. Kleine, kreisende Bewegungen mit wenig Druck wirken Wunder!


Stark angerostete Chromteile

lassen sich mit Stahlwolle behandeln, aber das kann böse Kratzer geben. Eine wirkungsvolle Alternative ist eine Reinigungspaste für Keramikisolatoren an Transformatoren oder Hochspannungsmasten. Sie wird von der Firma Säkaphen GmbH, Bottroper Str. 275, 45964 Gladbeck hergestellt und wird mit jedem Gammel fertig.


Vergaserdüsen und -nadeln

die durch verharzten Sprit unbrauchbar geworden sind, lassen sich mit einem Hausmittel säubern. Man legt diese für ein paar Stunden in unverdünnten Essigreiniger. Danach spült man die Teile gründlich mit Kaltreiniger oder Waschbenzin.


Verölte Teile reinigen

Natürlich kann man verdreckten Teilen mit Waschbenzin zu Leibe rücken, doch das ist wegen der Feuergefahr recht gefährlich. Besser ist da schon ein Kaltreiniger, den man mit Wasser abspülen kann. Auch Diesel wird gerne genommen. Alle diese Mittel können aber über die Haut aufgenommen werden und sind teilweise recht giftig.

Versucht es daher einmal mit Bio-Diesel. Es reinigt extrem gut, ist nicht entzündlich und sanft zur Haut. Außerdem riecht ganz passabel und ist spottbillig. Der einzige Nachteil ist, dass es eine dünne ölige Schicht hinterlässt, auf die man nicht lackieren kann. Da muss dann wieder Waschbenzin ran.

Auf keinen Fall sollte man normalen Otto-Kraftstoff (Benzin) verwenden, denn neben der Feuergefahr ist die Gesundheitsgefährdung sehr hoch. Das darin enthaltene Benzol ist krebserregend und wird über die Haut aufgenommen.


Verzinkte Teile

werden mit Chromputzmitteln meist wieder auf Hochglanz gebracht, wenn sie nicht angerostet sind.


Verkleidungsscheiben (nicht für LT Scheiben)

die matt sind, werden mit milden Poliermitteln wieder fast wie neu. Geeignet ist beispielsweise Zahnpasta und Polierwatte. Damit werden sogar leichte Kratzer entfernt.

Man sollte dabei keine kreisenden sondern nur lineare Bewegungen, d.h. von unten nach oben, machen.

Für LT Scheiben siehe Reinigen des Windschildes


Weiße Gummiteile

sind schmutzanfällig und werden mit handelsüblicher Handwaschpaste wieder beinahe wie neu.

Mehr über das Reinigen des Motorrads könnt Ihr hier lesen. Habt ihr noch andere Tipps für Schmutzfinken? Dann meldet Euch. Einfach auf den Postkasten am linken Rand klicken.

© Michael

Mit freundlicher Genehmigung Michael's GS-Classic http://www.gs-classic.de


Verkleidungsscheiben (auch für die LT)

Pronto Clean+Dust(Jonson) heißt das ,,Wundermittel,,

Das gibt es als Spray. (im Super oder auch Baumarkt erhältlich)

Scheibe vorher gründlich reinigen!

So nun Scheibe einsprühen und mit Baumwolltuch verreiben.

Jetzt nicht erschrecken, .Anfänglich hast Du das Gefühl es ist ein furchtbares milchiges Geschmiere, aber keine Sorge nur weiter reiben. Kein großer Druck nötig. Nach kurzer Zeit löst sich alles auf.

Die Scheibe ist wenn Sie von beiden Seiten so gepflegt wurde (fast) neuwertig. Evtl. musst beim ersten mal den Poliervorgang wiederholt werden.

Kleine Kratzer sind verschwunden. Keine Putzstreifen, bei Sonnenlicht oder nachts keine Blendung.

Künftig lassen sich auch Fliegen viel leichter entfernen. Guter Perleffekt bei Regen.


Motorgehäuse R90S

Ich stehe gerade vor der Situation, dass das Motorgehäuse meiner alten R90S graue Flecken hat, die mit Metallputzmittel, Scheuerschwamm usw. nicht verschwinden wollen. Gestern fand ich durch Ausprobieren eine Methode, die mit überschaubarem Arbeitseinsatz eine schöne Oberfläche macht. Die sieht nicht so gepimpt aus wie z.B. beim Strahlen, sondern ist schön hell und sauber, es bleibt dabei das "Originale" erhalten: Mit einer Messingdrahtbürste (Stahl macht Kratzer) und Nigrin- Rostumwandler schrubben... sofort sieht man die Aufhellung und kann vergraute Stellen etwas stärker bearbeiten. Zurück bleibt ein leicht goldener Schimmer (Messing?), der wieder mit diesem Rostumwandler und etwas Stahlwolle oder einem Schleifpad sehr gut weggeht. Eine feine weiche Stahlbürste habe ich leider keine, sonst könnte man sich ggf. letzteren Arbeitsgang sparen. Im Gegensatz zu einem Pad, Schwamm oder Stahlwolle dringt eine Bürste eben auch in die Unebenheiten ein. Sofort gründlich mit einer Bürste u. Wasser abspülen - fertig. Es zeigt sich schön helles Aluminium mit sehr trockener Oberfläche. Daher: Um die Poren wieder zu verschließen hinterher mit Sprühöl o.dgl. einreiben. Das schöne daran: Man muss nicht schrubben wie verrückt, es geht m.E. ganz gut voran. Was chemisch reinkam (Streusalz) muss auch chemisch wieder weg...

Vielleicht ist es einen Tipp wert.

Quelle G.Barth





--Dieter Siever